Nachtschwärmerei. (Nachts in L.E.)

Wenn gegen 3 in der Stadt noch immer in warmen Farben das Leben pulsiert. Wenn in der kleinen Gasse aus einem Keller Musik mit dunklem Bass an die durchtanzten Stunden erinnert. Wenn im Tiefdunkel, das in Wahrheit gar nicht so tief ist, weil oben die Sterne und unten die Laternen leuchten, die Stimmen der fröhlichen Menschen weit über das Marktpflaster klingen. Wenn die Blütenbäume, hell angestrahlt vor dem blauschwarzen Himmel, sich als Fotokulisse glänzend hinter den beiden vom Alkohol überwältigten Schlafenden aufbauschen.

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Einfach unterirdisch.

Leipziger City-Tunnel

Leipzig ist wahrscheinlich die kleinste Stadt, die eine eigene Metro hat, sofern man unter einer „Metro“ eine Bahn versteht, die unterirdisch die Stadt durchquert. Wobei „durchquert“ es im Leipziger Fall tatsächlich nicht richtig trifft, denn eigentlich ist es eher ein „DarunterhindurchRasen“: in genau 5 Minuten (und 3 Haltestellen bzw. 1,4 Tunnelröhrenkilometern) hat man vom Hauptbahnhof aus das gesamte Stadtzentrum zwar überhaupt nicht er-, aber dafür einmal komplett UNTERfahren. Die Leipziger Weiterlesen