Ein Weihnachtsfleisch auf Reisen.

Nach einer wahren Geschichte. … Heiligabend plante Herr B. mitsamt seiner Familie bei den Schwiegereltern in der unweiten Ferne zu verbringen. Seine Gattin war mit dem kleineren Kind bereits vorgefahren, er wollte mit der größeren Tochter im Laufe des Nachmittages per Zug nachreisen. Sein Auftrag lautete, gute Laune, die Erstgeborene sowie einen großen Koffer mit sich zu führen. Im Koffer befanden sich die Weihnachtsgeschenke, Weiterlesen

Feste feiern.

DAS jährliche Meusdorfer Highlight ist das Meusdorfer Sommerfest, von Einheimischen „Siedlerfest“ genannt und Pflichttermin im Kalender eines jeden Siedlers, auch der Eingeheirateten und Zugezogenen. Auf einer Wiese hinter dem Siedlerheim finden sich Jahr für Jahr in beruhigender Beständigkeit die gleichen Attraktionen: Weiterlesen

Feierabend-Kaufrausch

Der Nachteil, wenn man einen Blumen-Großmarkt in unmittelbarer Nähe hat, der donnerstags frische Ware bekommt? Die ständige Versuchung, der man allwöchentlich ausgesetzt ist, bei all den Blumen und Blüten und Pflanzen und Töpfen und Sträußen und Sträuchern!!! … Unseren heutigen Kaufrauschkurztrip begannen wir Frauen zu dritt mit einem Kleinwagen und dem Vorsatz „nur ein paar Gemüsepflanzen zu kaufen“. Nach nur 20 Minuten Weiterlesen

Hund und Katz.

Meusdorf, die Siedlung, in der wir wohnen, teilt sich in Hunde- und Katzenwege auf, je nachdem, welche Tierart auf der entsprechenden Straße überwiegt. Ob dies daran liegt, daß sich beim Hauskauf unbewußt „gleich zu gleich“ gesellt, oder ob sich die Interessen der menschlichen Bewohner im Laufe der Jahre unmerklich angleichen, bleibt ein Mysterium. Unser Weg ist jedenfalls Weiterlesen

Haus am See.

Zislow. Mecklenburger Seenplatte. Was mir an diesem Fleckchen Erde so gefällt? Daß schon meine Großeltern seit den 60er-Jahren ihr Herz hierher verloren. Daß ich, seitdem ich denken kann, hier jeden Sommer verbracht habe. Daß die Straßen hier so schmal sind, daß zwei Wagen nur Weiterlesen

Zug um Zug.

Trotz aller Hindernisse und Widrigkeiten, die sich gelegentlich vor dem Deutsche-Bahn-Reisenden auftürmen, weiß er es zu schätzen, daß er Wochen im Voraus den Zug und den Platz seiner Wahl buchen kann, und auch im gleichen Moment dank der auf dem Ticket angegebenen Gleisnummer und dem grandiosen deutschen „Wagenstandsanzeiger“ schon weiß, an welchem Gleis und auf welchem Meter genau die verabschiedende Gattin weißbestofft und tränenreich winken, oder der sehnsuchtsvolle Gatte seine Holde in Empfang und ihr den Koffer abnehmen darf.
Noch wehmütiger zu schätzen lernt man dies an Pariser Bahnhöfen. Als geübte halbdeutsche Bahnfahrerin Weiterlesen